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PressemitteilungBeschädigung der Wichtel auf dem Wichtel- und Waldlehrpfad

Die Wichtel weinen

Seht uns an, welch ein Anblick!

Mit herumliegenden starken Ästen haben sie unsere Körper und unsere Gesichter brutal zertrümmert. Die Scherben liegen zerstreut am Boden, Teile von unseren Körpern hängen noch an den Bäumen. Regen, Schnee und Frost haben uns keinen Schaden zugefügt. Was hast du mit uns gemacht?

Warum hast du uns das angetan? Wir haben doch wirklich keinem etwas zu Leide getan. Dass du so auf uns einschlägst, das haben wir nicht verdient. Aus welchem Grund hast du uns zertrümmert?

Wir Wichtel haben allen doch nur Freude bereitet. Freude denen, die uns mit Liebe geformt und verziert haben, Freude denen, die uns am Waldweg aufgestellt haben. Die größte Freude aber den Kindern, ob klein oder groß auch den einsamen Wanderern und allen Besuchern.

Dann so ein Anblick am Ostermontag, wo Eltern mit ihren kleinen Kindern unterwegs sind um Ostereier zu suchen. Sie finden die Trümmer der ihnen liebgewonnen Wichtel auf dem Waldboden, ihre zerschlagenen Gesichter, Arme und Beine.

Was soll man da machen?

Eine Anzeige bei der Polizei erstatten? Herumfragen, ob jemand etwas gesehen hat? In der Zeitung mit Bildern über diese brutale Zerstörung berichten?

Vergessen und verstehen kann man diese Tat jedenfalls nicht. Wir hoffen aber, dass dieses  böse Tun jetzt schon dem Täter oder den Tätern leid tut.

Bilder von uns ulkig freundlichen Wegbegleitern sollen die Leute an uns erinnern. Wir waren coole Typen und das wollen wir bleiben, egal was man uns angetan hat.

Wir Wichtel sind und bleiben gute und lustige Kerle. Es gibt unzählige Geschichten über uns. Das weiß jedes Kind und eure Eltern lesen sie euch immer gerne vor und ihr Kinder könnt sie nicht oft genug hören. Wichtel verzeihen jedem, auch wenn jemand noch so hart gegen sie war.

Liebe Kinder und Eltern, liebe Wanderer, liebe Wichtelfans, passt immer gut auf uns auf und beschützt uns.  

Wir haben nur euch.